Red Shoes, ein Interview
Sie tragen alle rote Schuhe und sind dieses Jahr auf dem Gurten aufgetreten. Fünf junge Männer aus Hünibach im Interview mit vielen Wie-Fragen, über ihre Band und die Zukunft.
Wie kam es zur Band?
Kevin, Pädu und Küsu waren schon seit dem Kindergarten in der gleichen Klasse und Simon eine über ihnen. Nachdem Küsu mit dem Spielen der Gitarre anfing, kam dann mal die Idee, eine Band zu gründen. Also musste ein Bandraum her. Bei diesem half Kevin tüchtig mit und wurde so schliesslich auch eines der Bandmitglieder. Als letztes kam dann noch Jösu dazu, der ebenso in seiner Schulzeit von einem Kollegen angefragt wurde. So waren wir nach zwei Jahren schliesslich komplett. Das war im April 2009 und im August hatten wir schon unseren ersten Auftritt. Es wurden mit der Zeit immer mehr und jetzt stehen wir auf dem Gurten.
Wie nennt ihr den Stil eurer Musik?
Rock’n’Roll mit offenen Grenzen. Wir wollen uns nicht auf einen Stil versteifen. Doch wenn man es benennen muss, gehört es schon eher in die Sparte Rock.
Was hat es mit dem Namen „Red Shoes“ auf sich?
Als unser Bandraum endlich fertig war, wurde abgemacht, dass er nur mit Finken betreten wird, weil wir den Boden nicht verschmutzen wollten. Wir haben uns alle diese riesigen, roten Plüschfinken gekauft. Als wir einen Namen suchten, kam uns dann die Idee, uns nach unseren Finken zu benennen. Bei den Auftritten tragen wir aber rote Converse.
Wie entsteht bei euch ein Song?
Wenn jemand plötzlich eine Idee hat, bringt er sie in die Band mit. Es beginnt mit einigen Griffen oder einem angefangenen Text und der wird dann vielleicht zu Ende geführt. Jedoch nur, wenn es unsere demokratische Abstimmung so will.
Wie sehen die Zukunftspläne aus?
Wir würden gerne eine CD aufnehmen. Die erste wäre ein Demo Tape, die wir als Werbung nutzen und noch nicht verkaufen.
Ein grosser Traum wäre, dass wir als richtige Band in der "Wäutgschicht" rumtouren und auch davon leben könnten. Man darf aber sicherlich nicht damit rechnen, denn dies braucht eine Menge an Glück. Vom Gurten haben wir zwar auch nur zu träumen geglaubt, und seht, wo wir jetzt gerade sind!



